Reaktionen zum BND-Bericht über den Corona-Ursprung

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Reaktionen zum BND-Bericht über den Corona-Ursprung
Bildquelle: Tichys Einblick

Spannend wäre zu erfahren, was die Motivation der Bundesregierung war, diesen Bericht gerade jetzt zu veröffentlichen. Fürchtet man Veröffentlichungen aus den USA, denen man zuvorkommen wollte? Der Wind hat sich dort gedreht. Es geben jetzt die bisher als minderwertige Wissenschaftler und Verschwörungstheoretiker Stigmatisierten den Ton an. Wer weiß, welche unangenehmen Dinge dort auftauchen?

Erstaunlicherweise hat sich Gesundheitsminister Lauterbach, sonst immer mit zittrigem Twitterfinger schnell am losen Abzug seines X-Kontos, noch nicht gemeldet. Auch kein Interview, keine Pressemitteilung und bisher auch noch kein Talkauftritt. Vermutlich feilt man im Ministerium noch an der Formulierung. Vielleicht hat ihn aber seine offensichtliche Degradierung sprachlos gemacht.

Anders Professor Christian Drosten: Er hat sich für eine Mischtaktik aus Gegenangriff und Verharmlosen entschieden. In der Süddeutschen Zeitung erklärte er: „Für eine Auswertung nach wissenschaftlichen Standards müssten die Quelldaten in Gänze verfügbar und veröffentlicht werden, damit die Analysen für andere Wissenschaftler nachvollziehbar und reproduzierbar sind.“ Ohne diese Freigabe, fügte die Süddeutsche an, seien die mitgeteilten Erkenntnisse auf wissenschaftlicher Ebene nicht verwertbar.

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