Bundeskanzler Friedrich Merz soll seinen öffentlichen Auftritt zuletzt verändert haben. Nach übereinstimmenden Informationen aus seinem Umfeld soll er auf Drängen von Parteifreunden und Beratern seine Rhetorik zurückgenommen haben. Darüber berichtet der Journalist Robin Alexander in einem Beitrag für die Welt.
Demnach sei Merz in den vergangenen Wochen mehrfach von führenden Christdemokraten angesprochen worden – teils in Gesprächen im Kanzleramt, teils am Rande von Parteiveranstaltungen. Der direkte, zugespitzte Ton, der ihn einst als Parteivorsitzenden populär gemacht habe, wirke im Amt des Bundeskanzlers zunehmend kontraproduktiv.
Die Aufforderung habe sich ausdrücklich nicht auf die politische Linie des Kanzlers bezogen. Weder seine außenpolitischen Auftritte noch seine Forderungen nach Reformen stünden intern zur Debatte. Kritisiert worden sei vielmehr der Stil, mit dem Merz seine Positionen vertrete.
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