Am Freitag kam es zu Razzien in Sachsen und Sachsen-Anhalt gegen fünf militante Tierschützer, denen vorgeworfen wird, in 24 Fällen zwischen 2023 und 2025 insgesamt 75 Hochsitze beschädigt oder zerstört zu haben. Vier Deutschen und einem Österreicher im Alter zwischen 21 und 35 Jahren wird dabei die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Die Gruppe soll sich zudem mit der US-amerikanischen Organisation „Animal Liberation Front“ (kurz ALF) gemein gemacht haben, die im Jahr 2004 vom FBI als terroristische Vereinigung eingestuft wurde.
Haftbefehle gegen die Verdächtigen wurden nicht ausgestellt. Den Gesamtschaden, den die Gruppe verursacht haben soll, schätzt die Polizei auf 70.000 Euro. Zudem wurde durch die Beschädigungen der Gruppe an den Hochsitzen auch das Leben der Jäger gefährdet, wie der Staatsschutz mitteilte.
Nach Informationen der Bild sind mehrere der Tatverdächtigen bereits polizeibekannt, weil sie als Mitglieder der Letzten Generation an illegalen Blockaden teilnahmen. Die Gruppe soll sich bei den Klimaklebern kennengelernt haben. Zudem fand die Polizei bei der Razzia nach Informationen der Bild größere Mengen Cannabis.
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