New York galt einmal als das Gegenmodell zur alten Welt: eine Stadt, in der Herkunft verblasst und Aufstieg möglich wird. Wer hier ankam, war nicht zuerst Teil einer ethnischen Gruppe, sondern Teil eines Versprechens. Im „Melting Pot“ sollte der Amerikaner als Individuum entstehen.
Mit diesem Versprechen soll nun Schluss sein.
Die New Yorker haben Anfang des Jahres einen linken Bürgermeister gewählt, der sich dem Antirassismus verschrieben hat. Nun hat er seinen „Citywide Racial Equity Plan“ vorgestellt – ein Programm, das weit über klassische Sozialpolitik hinausgeht. Es geht nicht mehr nur darum, Armut zu lindern oder Aufstieg zu ermöglichen. Es geht um eine Neuordnung der Stadtpolitik entlang ethnischer Kriterien.
NIUS erklärt, was auf New York zukommt – und was auch in Deutschland von linker Seite übernommen werden könnte.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











