Immobilien: Vier deutsche Städte zählen zu den teuersten Europas

vor 10 Monaten

Immobilien: Vier deutsche Städte zählen zu den teuersten Europas
Bildquelle: Tichys Einblick

Der deutsche Wohnimmobilienmarkt kennt mit Blick auf die Preise derzeit nur eine Richtung: nach oben. Die Kauf- und Mietpreise in vielen Städten haben in den letzten Jahren deutlich angezogen. Wie aus dem aktuellen Property Index 2025 der Wirtschaftsberatung Deloitte hervorgeht, zählen mittlerweile mehrere deutsche Großstädte zu den teuersten Europas.

Die Untersuchung stützt sich auf Marktdaten aus 28 europäischen Ländern sowie ergänzend aus Israel und der Türkei. Sie erlaubt damit einen europaweiten Preisvergleich über insgesamt 77 Metropolen. Mit einem Quadratmeterpreis von 13.970 Euro führt Tel Aviv das Ranking an, gefolgt von Luxemburg mit 11.074 Euro. Den dritten Platz belegt München, laut Studie mit einem Durchschnittswert von 10.800 Euro pro Quadratmeter.

Weitere deutsche Städte finden sich ebenfalls weit oben im Vergleich: In Frankfurt am Main liegt der Quadratmeterpreis im Schnitt bei 7.600 Euro, in Hamburg bei 7.300 Euro und in Berlin bei 7.200 Euro. Damit befinden sich vier deutsche Großstädte unter den elf teuersten Immobilienmärkten Europas. Eine auffällige Dominanz. Deloitte berichtet zudem von einem bundesweiten Preisanstieg bei Immobilien, der sich zuletzt abgezeichnet hat. Allein im Jahr 2024 legte der durchschnittliche Quadratmeterpreis um 2,1 Prozent zu, auf nunmehr 4.800 Euro.

Was das Beratungsunternehmen nun vorlegt, ist kein neues Phänomen. Die Preise für Neubauten in den Metropolen befinden sich seit Jahren im Höhenflug.

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