In den vergangenen Wochen lief der Friedensprozess im Ukraine-Krieg auf Hochtouren. Lange Zeit übte US-Präsident Donald Trump dabei massiven Druck auf die Ukraine aus – etwa beim Besuch des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus Anfang Februar.
Damals kam der ukrainische Präsident auch aufgrund eines Rohstoffabkommens ins Oval Office. Die Verhandlungen scheiterten damals jedoch. In den darauffolgenden Wochen beschwerte sich Trump immer wieder öffentlich über Selenskyj. Gleichzeitig setzte er kurzzeitig sogar ein Ende der Unterstützung für die Ukraine durch. Gleich mehrmals telefonierte er unterdessen, nach eigenen Angaben erfolgreich, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Trump machte klar, dass er, um Frieden zu erreichen, auch zu massiven Zugeständnissen gegenüber Russland bereit war.
Am Donnerstag vergangener Woche kam es dann in dieser Hinsicht zum vermeintlichen Durchbruch. Trump behauptete bei einer Pressekonferenz fast schon nebenbei, einen Deal mit Russland vereinbart zu haben (Apollo News berichtete). Gleichzeitig gab er zu, dass Selenskyj von dem Deal zu überzeugen, „schwieriger“ sei. Kurz davor hatte es aus dem Weißen Haus geheißen, der ukrainische Präsident bewege sich „in die falsche Richtung“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











