Zum 9. Mai wollte Russlands Machthaber Wladimir Putin dringend einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg – einseitig rief Putin den Waffenstillstand wenige Tage vorher aus. Grund ist die traditionelle Militärparade zum russischen „Tag des Sieges“ in Moskau. Am Freitagabend folgte dann die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, einen beidseitigen Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland vermittelt zu haben.
In seiner Ankündigung auf Truth Social schrieb Trump nicht nur, dass für drei Tage – bis einschließlich 11. Mai – eine Feuerpause gelten würde, sondern auch, dass der Deal mit einem Gefangenenaustausch von jeweils 1.000 Kriegsgefangenen beider Länder einhergehen würde. „Diese Bitte wurde direkt von mir erhoben, und ich weiß es sehr zu schätzen, dass Präsident Wladimir Putin und Präsident Wolodymyr Selenskyj ihr zugestimmt haben“, so der US-Präsident. Selenskyj bestätigte die Waffenruhe später in einem Beitrag auf X.
Tatsächlich war die Waffenruhe international eine Überraschung und durch den Gefangenenaustausch wohl eine der bislang erfolgreichsten Initiativen Trumps im Ukraine-Krieg. Der US-Präsident zeigt sich, wie gewohnt, bezüglich der Friedensperspektiven äußerst optimistisch: „Hoffentlich markiert das den Anfang vom Ende eines sehr langen, verlustreichen und hart umkämpften Krieges. Die Gespräche zur Beendigung dieses großen Konflikts – des größten seit dem Zweiten Weltkrieg – werden fortgesetzt, und wir kommen dem Ziel mit jedem Tag näher.“ Bereits in der Vergangenheit hat der Republikaner immer wieder einen kurz bevorstehenden Friedensschluss angekündigt – nur dass letztendlich alles seinen geordneten Gang ging.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











