Nach dem brutalen Überfall auf einen Zugbegleiter mit tödlichem Ausgang in Rheinland-Pfalz macht ein Ausschnitt aus einer NDR-Reportage im Internet die Runde. In der NDR Story aus dem letzten Jahr wird Professor Joachim Häfele von der Polizeiakademie Oldenburg als Experte befragt. Er macht das Verhalten der Schaffner als einen Grund für Gewalt aus.
„Doch dazu gehören zwei Seiten“, leitet der Sprechertext die Passage der 45-minütigen Dokumentation ein. Zuvor ist ein Braunschweiger Busfahrer zu sehen, der die Hoffnung äußert, dass man infolge einer Werbekampagne seiner BSVG „respektvoller miteinander umgeht“. Trotz Sprachbarriere müsse es einen „rücksichtsvollen Umgang“ geben. Laut der Doku seien auch „die Verkehrsunternehmen gefordert“.
Die Angestellten müssten „mit einer Vielfalt von Menschen klarkommen, ihnen gerecht werden“, sagt die Sprecherin. Daraufhin kommt Professor Häfele zu Wort. Er beklagt eine mangelnde Vorbereitung und Schulung des Personals. Wenn es „interkultureller Kompetenz“, „sozialen Kompetenzen“, „Empathie“ oder „Kommunikationsfähigkeiten“ mangele, sei die Wahrscheinlichkeit „gewalthafter Eskalationen“ hoch.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











