In Berlin ist es erneut zu Ausschreitungen zwischen Polizei und anti-israelischen Demonstranten gekommen. So hatte am Samstagabend eine Gruppe von etwa 50 Personen das Gebäude des Landeskriminalamts im Berliner Stadtteil Tempelhof gestürmt und dort für Verwüstung gesorgt. Die Polizei konnte die Demonstranten nur mittels Einsatz von körperlicher Gewalt wieder aus dem Gebäude drängen.
Im Eingangsbereich beschmierten die pro-palästinensischen Demonstranten die Wände des Gebäudes mit dem bekannten roten Hamas-Dreieck, dem Erkennungssymbol der islamistischen Terrororganisation, welche für den Mord an über tausend unschuldigen, israelischen Zivilisten am 7. Oktober 2023 verantwortlich ist.
Laut Informationen der Polizei sollen die Unruhen während der Entlassung einer Frau, die sich aufgrund eines gefahrenabwehrrechtlichen Beschlusses im präventiven Gewahrsam befand, aufgekommen sein. Die Frau war zuvor von der Polizei wegen des Skandierens einer verbotenen Parole festgenommen worden. Ein Teil der 50-köpfigen Personengruppe stürmte dann in den Vorraum des Gebäudes.
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