„Pro Monat fast 10.000 Arbeitsplätze“: Metallbranche wegen hoher Kosten und EU-Bürokratie vor massivem Stellenabbau

vor 6 Monaten

„Pro Monat fast 10.000 Arbeitsplätze“: Metallbranche wegen hoher Kosten und EU-Bürokratie vor massivem Stellenabbau
Bildquelle: Apollo News

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt vor einem erneuten Wegfall zehntausender Jobs im kommenden Jahr. Laut dem Hauptgeschäftsführer Oliver Zander gefährden neben den hohen Steuern auch hohe Energie- und Betriebskosten tausende Arbeitsplätze. „Die Steuern, die Energiekosten und die Arbeitskosten sind am Standort Deutschland so hoch, dass sich für viele Unternehmen die Produktion hier schlicht nicht mehr rechnet“, sagte Zander der Bild-Zeitung.

Er erklärte, dass die Beschäftigung in der Branche seit 21 Monaten ununterbrochen sinkt und sich kurzfristig nichts daran ändern werde. Die Unterauslastung in der Produktion „können die Unternehmen nicht auf Dauer aushalten. Aktuell verlieren wir pro Monat fast 10.000 Arbeitsplätze“, so Zander.

Verantwortlich dafür macht Zander hauptsächlich die Europäische Union mit ihrer übermäßigen Regulierung. Er fordert einen härteren Kampf der Bundesregierung gegen die EU-Bürokratie. „Das ist Regulierung und Bürokratie, die teilweise ohne notwendige demokratische Legitimation beschlossen wird und die Unternehmen zunehmend stranguliert. Das muss geändert werden. Sonst spielt die EU ökonomisch bald nur noch in der 2. Liga“, erklärte Zander gegenüber der Bild.

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