Pro Asyl führt einen Geheimplan aus: „Wir haben eine Asyl-Industrie in Deutschland“

vor etwa 1 Jahr

Pro Asyl führt einen Geheimplan aus: „Wir haben eine Asyl-Industrie in Deutschland“
Bildquelle: NiUS

Den Beschluss des Berliner Verwaltungsgerichts, die Zurückweisung dreier somalischer Asylbewerber sei illegal, feierte die Asyl-Lobby als juristischen „Sieg“. Bei NIUS Live sprachen Publizistin Birgit Kelle, Redakteurin Pauline Voss und Moderator Alex Purrucker gemeinsam mit dem Juristen Ulrich Vosgerau Klartext über eine „Asyl-Industrie“, die längst System hat.

Birgit Kelle wird deutlich: „Wir haben eine Asyl-Industrie in Deutschland“. Es ginge nicht nur um ein einzelnes Verfahren, sondern um grundsätzliche Zweifel an der Neutralität deutscher Gerichte und einer politischen Schieflage im Asylsystem.

Kritik entbrannte an der Frage, ob ein Richter, der den Grünen angehört und sich in der Vergangenheit klar zur Asylpolitik geäußert hat, über ebendiese Fragen entscheiden sollte. „Selbstverständlich könnte er befangen sein“, urteilt Jurist und Experte Ulrich Vosgerau in der Sendung. Es gehe dabei nicht um nachgewiesene Parteilichkeit, sondern um die „Besorgnis der Befangenheit“ – juristisch ein gewichtiger Maßstab. Dass der betroffene Richter seine politische Nähe nicht offengelegt habe, sei „problematisch“.

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