Im Auftrag der Prognos AG hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. – zum 14. Mal ihr Monitoring zur Energiewende veröffentlicht. Auch in diesem Jahr kommt die Vereinigung erneut zu dem Ergebnis, dass die Fortschritte bei der Energiewende nicht zufriedenstellend sind. Der Umbau des deutschen Energiesystems ist weiterhin von strukturellen Defiziten geprägt. Der Ausbau der erneuerbaren Kapazitäten, insbesondere im Bereich der Windkraft, befindet sich weiterhin deutlich jenseits der Zielpfade.
Als besonders problematisch gelten zudem die hohen Energiekosten, die sich im Zuge des fortschreitenden Umbaus des Energiesystems abzeichnen. „Dadurch verlieren deutsche Unternehmen an Wettbewerbsfähigkeit“, mahnt Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw). Vor diesem Hintergrund sprechen sich sowohl die vbw als auch die Prognos AG klar für eine Senkung der Stromkosten aus.
Während die Positionen teilweise schlüssig erscheinen, wirft ein Vorschlag aus den Reihen der Prognos AG Fragen auf: Dr. Almut Kirchner, Direktorin und Partnerin bei Prognos, fordert einen höheren CO2-Preis.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











