„Da müssen wir gegensteuern“: So geht Karin Prien gegen Männer vor, die ihr zu rechts sind

vor 9 Monaten

„Da müssen wir gegensteuern“: So geht Karin Prien gegen Männer vor, die ihr zu rechts sind
Bildquelle: NiUS

Karin Prien hat von ihrer Vorgängerin Lisa Paus nicht nur das Familienministerium, sondern auch das Förderprogramm „Demokratie leben!“ geerbt, das Organisationen im ganzen Land mit Millionen Euro für den linken Kulturkampf versorgt. Doch obwohl Prien selbst als CDU-Politikerin eigentlich ein originäres Interesse hätte, diese politische Beeinflussungs-Maschinerie zu stoppen, hält Prien an „Demokratie leben!“ fest – und setzt nun sogar eigene Schwerpunkte, um konservative Positionen zu bekämpfen und so die Meinungsfreiheit einzuschränken.

Bei einer CDU-Pressekonferenz sprach Prien am Montag über ein Thema, das ihr nach eigener Aussage „besonders am Herzen liegt“: die „Förderung von Jungs und jungen Männern, die sich immer mehr als Verlierer unseres Bildungssystems, aber auch ansonsten unserer Gesellschaft darstellen. Eine gefährliche Entwicklung, die wir in anderen europäischen Ländern bereits in dramatischer Ausformung sehen“.

Was zunächst gut klingen mag – an Förderung ist erst einmal nichts auszusetzen – entpuppt sich bei genauerem Zuhören als Programm zur Manipulation der politischen Meinungsbildung. Denn Prien möchte gegen die Einstellungen von Männern vorgehen: „Hier müssen wir gegensteuern, weil das natürlich auch mit Resilienz in der Demokratie zu tun hat. Wir erleben ja immer mehr, dass junge Frauen und junge Männer sich in unterschiedliche politische Richtungen entwickeln. Das müssen wir uns sehr genau anschauen und da entsprechend gegensteuern.“

Prien erklärt Männer hier zur „Gefahr“ für die Demokratie und kündigt Gegenmaßnahmen an. Hintergrund ist, dass Männer in Studien und bei Wahlen zuletzt weiter nach rechts tendierten, während Frauen eher linken Positionen zugeneigt sind. Tatsächlich fließt in die Bekämpfung sogenannter „toxischer Männlichkeit“ bereits heute Steuergeld, wie das Bundesfamilienministerium auf Anfrage erklärt.

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