EU-Abgeordnete wollen in Budapest eine mögliche Auflösung der LGBTQ-Parade am kommenden Samstag verhindern – bekanntlich hat die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán ein Verbot dieser Pride Parade gesetzlich erlassen, die Ungarn wollen keine derartigen Umzüge mehr. Mehrere EU-Regierungen sowie EU-Abgeordnete verurteilen den Schritt als Angriff auf Grundrechte und demonstrieren ihre Solidarität mit der LGBTQ-Community in Ungarn.
Budapests Bürgermeister Gergely Karácsony kündigte an, den Marsch analog zu einer partei- oder kommunal initiierten Veranstaltung zu deklarieren – und somit formal ohne polizeiliche Genehmigung durchzuführen. Viele Teilnehmer würden ebenfalls keinen offiziellen Zugang benötigen .
Die EU-Kommission unterstützte diesen Ansatz ausdrücklich. Gleichheitskommissarin Hadja Lahbib meint: Sie werde „als Zeichen der Solidarität und ohne Angst“ teilnehmen, selbst wenn der Marsch kurzfristig verboten werden sollte. Mehr als 70 EU-Abgeordnete aus unterschiedlichen Fraktionen kündigten an, ihr zu folgen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











