Sein ausführliches Höcke-Interview machte ihn zu einem der erfolgreichsten Podcaster Deutschlands. Nun will die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien, dass Ben Berndt sein viel beachtetes vierstündiges Gespräch mit dem Thüringer AfD-Chef nachträglich ändert. Der Podcaster, den bis April 2026 kaum jemand kannte, spricht von Zensur und will das nicht hinnehmen.
Die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen hat Ben Berndt aufgefordert, sein Gespräch mit dem Thüringer AfD-Chef Björn Höcke nachträglich zu bearbeiten. Die Folge seines Podcasts „ungeskriptet“ wurde seit Ende April mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen und machte den 41-jährigen bundesweit bekannt.
Auslöser der Zensur-Attacke ist eine Passage über Höckes Verurteilungen wegen der Parole „Alles für Deutschland“, wie u.a. die „Junge Freiheit“ berichtet. Der AfD-Politiker schilderte im Gespräch seine Sicht auf die Gerichtsverfahren.
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