Pressefreiheit in Deutschland bricht ein – NGO macht „extreme Rechte“ für Rückgang verantwortlich

vor 2 Monaten

Pressefreiheit in Deutschland bricht ein – NGO macht „extreme Rechte“ für Rückgang verantwortlich
Bildquelle: Apollo News

Deutschland rutscht im weltweiten Pressefreiheitsindex weiter ab und kommt nur noch auf Platz 14 – eine Verschlechterung um drei Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Die Lage wird nur noch als „zufriedenstellend“ bewertet, das gleiche Urteil wie im Vorjahr.

Die Arbeit von Journalisten gerät also immer stärker unter Druck – angeblich wegen zunehmender Bedrohungen im Netz und auf der Straße, wie die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen (RSF) behauptet. Die NGO macht in ihrem jährlichen Bericht hauptsächlich die „extreme Rechte“ für den Rückgang verantwortlich.

Laut RSF sind neben einem raueren Arbeitsklima, das unter anderem durch polarisierende Themen wie den Nahostkonflikt ausgelöst wird, auch der Umgang mit Journalisten in den sozialen Medien und Bedrohungen auf der Straße ausschlaggebend. „Weibliche Medienschaffende, People of Colour und Reporter*innen, die über Genderthemen und Rassismus berichten, sind in den sozialen Netzwerken zunehmend Zielscheibe von Angriffen.“ Die „extreme Rechte“ stelle dabei die größte strukturelle Bedrohung dar, heißt es auf der Seite von RSF. Zudem würden populistische Politiker „Misstrauen schüren“.

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