Die Porsche SE hat im ersten Quartal 2026 wegen einer weiteren Abschreibung auf ihre Volkswagen-Beteiligung einen Verlust von 923 Millionen Euro verbucht. Das teilte die Beteiligungsholding der Familien Porsche und Piëch am Mittwoch mit. Im Vorjahresquartal hatte das Minus bei 1,081 Milliarden Euro gelegen.
Grund für den Verlust ist vor allem eine nicht zahlungswirksame Wertberichtigung auf den Beteiligungsbuchwert an Volkswagen. Die Porsche SE beziffert diese in ihrer Mitteilung gerundet auf 1,3 Milliarden Euro; in der Quartalsmitteilung wird der Effekt mit 1,348 Milliarden Euro ausgewiesen. Bei der Beteiligung an der Porsche AG ergab sich zugleich ein positiver Bewertungseffekt von 39 Millionen Euro.
Der Verlust bedeutet nicht, dass Volkswagen selbst im ersten Quartal eine Milliarde Euro verloren hat. Der VW-Konzern erzielte in den ersten drei Monaten einen Umsatz von 75,657 Milliarden Euro, ein operatives Ergebnis von 2,463 Milliarden Euro und ein Ergebnis nach Steuern von 1,564 Milliarden Euro. Die Zahlen lagen allerdings deutlich unter denen des Vorjahres.
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