Nachdem Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) mit seinem 700 Milliarden Euro schweren Schuldentraum namens „Deutschlandfonds“ den ersten Akt markiert hatte, ergänzte Christian Lindner (FDP) den „politischen Schaulauf“ der Ampel-Spitzen um einen zweiten Akt: Der Finanzminister lud Vertreter der Industrie- und Handelskammer, des Arbeitgeberverbandes, des Handwerks, Familienunternehmer und Freiberufler zu einem Gipfel-Treffen ein.
Die spöttische Beschreibung als „politischer Schaulauf“ stammte dabei von Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger. Er verlangte von der Ampel-Regierung stattdessen endlich ins Handeln zu kommen. Es war nicht der einzige Giftpfeil, den Dulger in Richtung aller drei Ampel-Spitzen schoss.
Die Form der Zusammenarbeit der Koalition dürfe nicht zum „Investitions-Hemmnis“ werden, warnte Dulger – wohl in Anspielung auf die Regierungsspitzen, die mit zwei voneinander getrennten Wirtschaftsgipfeln (Scholz und Lindner) und einem milliardenschweren Schulden-Thesen-Papier (Habeck) nicht einmal den Anschein erwecken, als würden sie noch zusammen an einer geeinten Lösung arbeiten.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











