Die Brandmauer gegen die AfD gilt in Berlin vielen als unverrückbare Grundregel. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christian Stecker von der Technischen Universität Darmstadt sieht darin jedoch ein massives demokratisches Problem. Im Gespräch bei „Schuler! Fragen, was ist“ warnt Stecker davor, ganze Wählergruppen dauerhaft aus der politischen Mehrheitsbildung auszuschließen.
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Die Brandmauer erkläre die Mandate einer Partei faktisch für „verwünscht“, sagt Stecker. Die Folge: Wähler könnten über diese Partei Entscheidungen nicht mehr beeinflussen: „Das ist ein riesengroßes Problem.“ Noch nie habe es in der Bundesrepublik „so einen kategorischen Ausschluss einer einzelnen Partei“ gegeben – und diese Partei sei zugleich „auch noch nie so stark gewesen“.
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