Im schweizerischen Lausanne ist es in den vergangenen Nächten zu massiven Ausschreitungen gekommen. Rund 200 Jugendliche gingen auf die Straßen, warfen Steine, Feuerwerkskörper und Molotowcocktails auf Polizeikräfte und setzten Mülltonnen sowie Container in Brand. Die Polizei reagierte mit Tränengas, Gummigeschossen und Wasserwerfern. Nach Angaben der Behörden wurden sieben Personen festgenommen, Verletzte gab es nicht.
Migranten und Demonstranten aus der linken Szene verwüsten Lausanne.
Auslöser der Unruhen war der Tod des 17-jährigen Marvin M., der am frühen Sonntagmorgen bei einem Unfall ums Leben kam. Der Jugendliche war mit einem gestohlenen Motorroller unterwegs und versuchte, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Er verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen eine Garagenwand. Eine Untersuchung der Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt soll nun die genauen Umstände des Vorfalls klären.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











