Angesichts des russisch-belarussischen Großmanövers „Sapad 2025“ und mehrerer Verletzungen des polnischen Luftraums durch Drohnen hat Warschau umfangreiche militärische Maßnahmen eingeleitet. Nach Angaben des polnischen Senders TVP wurden rund 40.000 Soldaten an die Grenze verlegt.
Der stellvertretende Verteidigungsminister Cezary Tomczyk betonte im Gespräch mit Polsat News, dass sich das Land intensiv auf die Übung vorbereite. „Polen bereitet sich seit vielen Monaten auf die Manöver ‚Sapad 2025‘ vor“, sagte er. Zudem hob er hervor: „Wir dürfen nicht vergessen, dass Sapad 2025 eine Offensivübung ist.“
Ministerpräsident Donald Tusk machte auf der Plattform X deutlich, dass er hinter dem Eindringen russischer Drohnen in den polnischen Luftraum Absicht vermutet. „Wir würden uns auch wünschen, dass der Drohnenangriff auf Polen ein Versehen war. Aber das war er nicht. Und das wissen wir“, schrieb Tusk.
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