Plakate an Humboldt-Universität feiern Ermordung von Deutsch-Israeli

vor etwa 1 Jahr

Plakate an Humboldt-Universität feiern Ermordung von Deutsch-Israeli
Bildquelle: Apollo News

Kurz nach dem Angriff auf die israelische Botschaft in Washington tauchte an der Humboldt-Universität in Berlin ein Foto des getöteten Deutsch-Israelis Yaron Lischinsky auf, versehen mit der Aufschrift „Make Zionists Afraid“. Die Fotomontage zeigte zudem ein rotes Dreieck – ein Symbol, das als Zeichen der Unterstützung für die Hamas gilt. Die Fotokopie war auf einem Plakat des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) geklebt.

Lischinsky war Deutsch-Israeli. Er wuchs in Nürnberg auf und wanderte mit 16 Jahren nach Israel aus. Volker Beck, der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, sagte gegenüber dem Tagesspiegel, dass Lischinsky ein „unglaublich herzlicher, intelligenter, ruhiger und interessierter Mensch“ gewesen sei. Ron Prosor, der israelische Botschafter in Deutschland, erklärte, dass Yaron Christ war. Lischinsky und Milgrim waren zudem ein Paar. Der 28-Jährige wollte nächste Woche in Israel um die Hand von Milgrim anhalten und hatte bereits den Ring gekauft.

Heute an der Humboldt Universität Berlin.

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