Mit seinem scharf formulierten Beschluss erhöht der Parlamentskreis Mittelstand (PKM) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion den Druck auf Kanzler und Koalitionspartner. Das Papier sorgt in Berlin für deutliche Reaktionen und wird fraktionsintern als Warnsignal an die Parteiführung verstanden. In dem Beschluss definiert der einflussreiche Wirtschaftsflügel der Union klare Grenzen bei der Steuer-, Haushalts- und Schuldenpolitik.
Brisant: Dem PKM gehören rund 166 von insgesamt 208 Bundestagsabgeordneten der Union an. Damit repräsentiert der Beschluss einen großen Teil der CDU/CSU-Fraktion und entfaltet deutlich mehr politisches Gewicht als ein gewöhnliches Positionspapier eines Arbeitskreises.
Der Journalist Gordon Repinski nennt das Papier auf X eine „Brachialansage“, fasst die Botschaft so zusammen: „Brachialansage des Parlamentskreis Mittelstand an Kanzler+Koalitionspartner: Man habe einiges mitgetragen, die Zeit für Kompromisse sei nun aber vorbei. Steuererhöhungen oder weitere Schulden – ohne uns. Das werden (wenig) spaßige Wochen für den @bundeskanzler.“
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