Nicht selten kommt es bei Veranstaltungen von und mit dem rechten Autor und Aktivisten Martin Sellner zu Polizeieinsätzen. Auch am Donnerstagabend griffen die Beamten in Berlin ein – diesmal jedoch nicht, um die Lesung aufzulösen, sondern um gegen den gewalttätigen Gegenprotest vorzugehen.
Etwa 100 Personen demonstrierten vor dem Veranstaltungsort in Berlin-Wilmersdorf. Dabei sollen sie auch Pfefferspray verwendet und gegen die etwa 50 Gäste, die laut Sellner die Lesung besuchten, eingesetzt haben, ehe eine Hundertschaft der Berliner Polizei eingriff und die beiden Lager voneinander fernhalten konnte.
Ein Video von Sellner zeigt, wie die Polizisten den Eingang des Veranstaltungsortes blockieren mussten. In einem weiteren Video sprach Sellner von einem „Korridor“ der Demonstranten, durch den die Gäste dann hätten nach draußen geschleust werden müssen.
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