Pete Hegseth ist als neuer US-Verteidigungsminister vereidigt worden. Als mehrfach ausgezeichneter Ex-Soldat dürfte er die politische Indoktrinierung der Streitkräfte beenden und dem Pentagon ein neues Krieger-Ethos einhauchen.
„Der umstrittene Fox-News-Moderator“, so nannten ihn deutsche Medien, als Donald Trump Pete Hegseth als neuen Verteidigungsminister nominierte. Wie üblich war das weniger als die halbe Wahrheit, denn Hegseth passt schon deshalb ins Pentagon, weil er als Soldat in Kuba, Irak und Afghanistan diente („Ich habe Truppen im Kampf angeführt. Ich war tagelang auf Patrouille. Ich drückte den Abzug. Ich hörte Kugeln fliegen.“) und mehrfach ausgezeichnet wurde. Seine virile Erscheinung, seine Tattoos und seine ausgesprochen antiwoke Einstellung – er kritisierte unter anderem die Gehirnwäsche an amerikanischen Universitäten – machen ihn für Linke zum roten Tuch.
Bei der Anhörung im Senat, wo die Demokraten ihn grillen wollten, wurden ihm vier Stunden lang Frauen- und Alkoholgeschichten vorgehalten, die ihn wohl als charakterlich ungeeignet für den Posten als Verteidigungsminister erscheinen lassen sollten. Als solcher würde er für 3,5 Millionen militärische und zivile Mitarbeiter, ein Budget von etwa 800 Milliarden Dollar sowie Rüstungsprojekte und sicherheitspolitische Entscheidungen großer Tragweite verantwortlich sein.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











