War es doch kein Selbstmord? Neu veröffentlichte Unterlagen des US-Justizministeriums, über die zunächst der Sender CBS News berichtete, stellen die bisherige offizielle Darstellung der Todesnacht von Jeffrey Epstein infrage.
Aus Video-Auswertungsprotokollen geht hervor, dass Ermittler auf Überwachungsaufnahmen vom 9. August 2019 gegen 22:39 Uhr eine orangefarbene Gestalt auf einer Treppe zu dem isolierten Zellentrakt sahen, in dem Epstein untergebracht war.
Ein internes FBI-Protokoll beschreibt die Figur als „möglicherweise einen Häftling“. Das Büro des Generalinspektors wertete dieselbe Szene dagegen als Justizvollzugsbeamten, der Wäsche oder Bettzeug transportiert habe. Neu ist, dass nun schriftlich belegt ist, wie Ermittler das Video damals bewerteten – und dass diese Einschätzungen den späteren offiziellen Aussagen widersprechen. In offiziellen Berichten war von dieser Beobachtung bislang keine Rede. Frühere Aussagen hochrangiger Behördenvertreter lauteten, in jener Nacht habe niemand Epsteins Trakt betreten.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











