Die Freien Demokraten ordnen sich neu und wollen im Mai in Berlin einen neuen Bundesvorsitzenden wählen. Dafür bringt sich FDP-Urgestein Wolfgang Kubicki als Kandidat in Stellung. Er kündigte seine Kandidatur überraschend am Samstagabend an.
Zuvor war der amtierende Parteivorsitzende Christian Dürr in den Fokus geraten, nachdem er nach den Wahldebakeln in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz – bei denen der FDP der Wiedereinzug in die Landtage nicht gelang – dem Bundesvorstand seinen Rücktritt angeboten hatte, kurz darauf jedoch in Aussicht stellte, bei den kommenden Wahlen erneut anzutreten. Am Sonntag zog er seine Bewerbung jedoch schlagartig zurück, um den Weg für Kubicki freizumachen – mutmaßlich, um eine Zerreißprobe auf dem kommenden Parteitag zu verhindern, wie die Bild berichtete.
„Ich habe keinen Zweifel daran, dass die FDP wieder erfolgreich sein wird. Voraussetzung ist eine geschlossene Formation. Ich leiste meinen Beitrag dazu, unterstütze Wolfgang Kubicki und werde nicht antreten“, so Dürr. Dem amtierenden FDP-Chef gelang es nicht, dem sinkenden Kurs der Partei entgegenzuwirken und sie auf einen neuen, einheitlichen Kurs einzustimmen.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











