Am Mittwoch erklärte Ursula von der Leyen, dass die EU-App zur Altersverifikation technisch fertig sei. Bald könne sie in der gesamten Europäischen Union eingesetzt werden. Der britische Sicherheitsberater Paul Moore veröffentlichte am Donnerstag ein Video, das zeigen soll, wie die App, deren Quellcode öffentlich ist, innerhalb weniger Minuten gehackt werden kann.
Bei der getesteten Version handelt es sich um die sogenannte „White-Label-Version“, also eine Grundversion, die vor der offiziellen Veröffentlichung noch angepasst werden muss. Die „White-Label-Version“ ist öffentlich auf der Webseite ageverification.dev aufrufbar. Ob die von der Kommissionspräsidentin angekündigte Version diesen Sicherheitsfehler nicht mehr hat, ist unklar.
In der App soll ein Personalausweis oder Reisepass gespeichert werden können, und darauf basierend soll berechnet werden, ob eine Person alt genug ist. Persönliche Daten sollen nicht weitergegeben werden, sagte Ursula von der Leyen (mehr dazu hier). Die App macht keinen Unterschied, ob sich jemand, dem das Handy nicht gehört, in der App als volljährig eintragen lässt.
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