Der Krieg in Nahost lässt in Deutschland die Energiepreise explodieren, vor allem die Gaspreise sind enorm in die Höhe geschossen. Trotzdem behauptet die Regierung in einem Tweet, die Lage im Griff zu haben – dank „ressortübergreifender Taskforce“ wie das Bundeswirtschaftsministerium auf X mitteilte. Eine einzige Farce, war sich die Frührunde bei NIUS Live am Mittwoch einig. Denn: Der Rettungsreflex der Regierung setzt viel zu spät ein – und hat zudem kaum Substanz.
NIUS-Vize-Chefredakteurin Pauline Voss benennt das Versagen klipp und klar: „Wir haben eine Regierung, die im entscheidenden Moment die Gefahr verschläft. Die zwei Tage wartet, bis sie einen Krisenstab einsetzt. Und die eben NICHT für diese speziellen, gefährlichen Fälle geistig vorbereitet ist.“ Voss weiter: „Man muss in solchen Fällen etwas in der Hinterhand haben und gut und breit aufgestellt sein. Wenn man in einer Welt lebt, in der es so viele Konflikte gibt, die jetzt auch nicht überraschend kommen.“
Die NIUS-Chefin bringt es auf den Punkt: „Man sagt uns immer, gerade in Zeiten wie diesen muss dies geschehen, muss das geschehen. Aber das erste, was geschehen muss, ist, dass man eine stabile Wirtschaft aufbaut und die die Energieversorgung diversifiziert, damit man eben mit solchen Konflikten, gut umgehen und darauf quasi souverän reagieren kann.“
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