Zum ersten Mal seit sechzehn Jahren steht Ungarn vor einer Parlamentswahl, bei der Viktor Orbán mit seiner nationalkonservativen Fidesz um die Macht bangen muss. Herausforderer Péter Magyar von der EU-Marionettenpartei Tisza („Respekt und Freiheit“) lag in nur schwer einschätzbaren Meinungsumfragen die letzten Wochen zwar konstant vorne, regierungsnahe Institute sahen aber bis zuletzt einen Vorsprung für die Fidesz-Partei.
Ministerpräsident Viktor Orbán hat auf jeden Fall zwei Trümpfe in der Hand: 1. Das ungarische Wahlsystem begünstigt die jeweilige Regierungspartei. 2. Die wahlberechtigten Exil-Ungarn etwa in Rumänien stehen mehrheitlich zur Fidesz. Sie könnten am Ende für die entscheidenden Prozente sorgen.
Mehr als acht Millionen Wahlberechtigte
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