Das von Sahra Wagenknecht gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat auf seinem Bundesparteitag in Magdeburg offiziell die Umbenennung der Partei beschlossen. Künftig tritt das Bündnis ohne den Namen seiner Gründerin auf. Der neue Name lautet „Bündnis Soziale Gerechtigkeit und Wirtschaftliche Vernunft“ – das Kürzel BSW bleibt bestehen.
Wagenknecht hatte bereits zuvor erklärt, dass der bisherige Name nur eine Übergangslösung sei. Sie begründete ihn mit dem Wunsch, der jungen Partei zunächst einen Wiedererkennungswert zu geben. Kritiker hatten ihr vorgeworfen, die Partei zu stark auf ihre eigene Person zugeschnitten zu haben. Der bisherige offizielle Name lautete: „BSW – Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“.
Das BSW wurde 2024 nach Wagenknechts Bruch mit der Linkspartei gegründet und hat laut eigenen Angaben etwa 5.000 Mitglieder. Bei der Europawahl und den Landtagswahlen in Ostdeutschland erzielte das Bündnis beachtliche Ergebnisse, scheiterte jedoch bei der Bundestagswahl im Frühjahr 2025 knapp an der Fünf-Prozent-Hürde.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











