Es sind drei Nachrichten aus einer Woche, die sich sämtlich wieder einmal selbst kommentieren: Ein afghanischer Totfahrer akzeptiert nur Allah als Autorität, ein Messerstecher aus Eritrea hätte längst abgeschoben werden müssen, ein Zugschubser aus dem Irak soll „schuldunfähig“ sein.
▶ Knapp ein Jahr nach dem Anschlag auf eine Verdi-Demonstration in München hat in der bayerischen Landeshauptstadt der Prozess vor dem Oberlandesgericht begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-jährigen Afghanen Mord in zwei Fällen und versuchten Mord in 44 Fällen vor. Sie beschuldigt den Asyl-Migranten, sein Fahrzeug, einen weißen Mini-Cooper, absichtlich in einen Demonstrationszug der Gewerkschaft gesteuert zu haben. Den Ermittlungen zufolge soll er „aus einer übersteigerten religiösen Motivation“ gehandelt haben.“ Im Tatfahrzeug lagen ein Koran und eine Gebetskette. Noch vor Beginn der Verhandlung ließ der Totfahrer wissen, er akzeptiere ausschließlich Allah als Autorität.
▶ Der mutmaßliche Messerangreifer in einem Ulmer Elektronikmarkt in dieser Woche (zwei Verletzte) hatte laut Medienberichten bereits seit Ende 2023 keinen gültigen Schutzstatus mehr. Der zuvor schon straffällig gewordene Eritreer (29) war seit Januar 2024 ausreisepflichtig und hätte abgeschoben werden müssen. Sein Heimatland wollte ihn aus nachvollziehbaren Gründen nicht zurücknehmen. Denn laut „Welt“ war der tatverdächtige Schwarzafrikaner bereits in der Vergangenheit mehrfach wegen Gewalt- und Drogendelikten aufgefallen. Derweil kämpft ein verletzter Mitarbeiter aus der Handyabteilung des Ulmer Elektronikmarktes auf der Intensivstation noch immer um sein Leben.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











