Nach dem historischen 5:0-Sieg von Paris Saint-Germain gegen Inter Mailand im Champions-League-Finale in München kam es in der französischen Hauptstadt zu schweren Ausschreitungen. In der Nacht plünderten Randalierer Geschäfte, zerstörten Schaufenster und setzten Autos in Brand. Wie französische Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise berichten, nahm die Polizei mehr als 500 Personen fest. Zwei Personen kamen bei den Randalen landesweit zu Tode, ein Polizist liege im Koma, teilten französische Behörden mit.
Die Ausschreitungen begannen dabei schon während des Spiels in unmittelbarer Nähe des Prinzenparks – also des Stadions, in dem PSG für gewöhnlich Heimspiele austrägt. Zehntausende verfolgten das Spiel dort beim Public Viewing, begannen Rauchgranaten zu zünden, Fahrräder zu demolieren und Autos anzugreifen.
Nach dem Spiel verlagerten sich die Ausschreitungen besonders auf die Champs-Élysées. Dort plünderten die Fans Louis Vuitton-, Chanel- und Foot Locker-Filialen und lieferten sich Verfolgungsjagden mit der Polizei. Alleine vor der Filiale des Sportbekleidungsladens nahm die Polizei 30 Personen fest. Die Beamten räumten den Boulevard und setzten Tränengas ein, nachdem Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern angegriffen worden waren.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











