Das Oberhaupt der katholischen Kirche sprach bei einem Besuch an der Sapienza-Universität in Rom vor Studierenden über eine „Welt, die leider von Kriegen und von der Sprache des Krieges entstellt ist“. Leo XIV. sieht laut dpa eine „Vergiftung der Vernunft, die von der geopolitischen Ebene in jede soziale Beziehung eindringt“.
Leo XIV. warnte zudem eindringlich vor dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Kriegsführung. Mit Blick auf die Konflikte in der Ukraine, im Gazastreifen und den palästinensischen Gebieten, im Libanon und im Iran sprach er von einer „unmenschlichen Entwicklung der Beziehung zwischen Krieg und neuen Technologien in einer Spirale der Vernichtung“. Er rief die jungen Zuhörer auf, gemeinsam mit ihm „Gestalter eines echten Friedens“ zu sein.
Die Haltung des Pontifex sorgte bereits vor einigen Tagen für Reaktionen US-Präsident Donald Trump, der den Papst auf seiner Plattform Truth Social mehrfach persönlich attackierte.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











