Der Papst der drei Welten: Leo XIV. könnte der Kirche guttun!

vor etwa 1 Jahr

Der Papst der drei Welten: Leo XIV. könnte der Kirche guttun!
Bildquelle: NiUS

Die Welt ist in Unordnung. Kriege, Krisen und namenlose Ängste: Das ist in weiten Teilen der Erde 2025 der Normalzustand. Doch in Rom dringt weißer Rauch aus einem kleinen Schornstein auf einem schiefen Dach und verkündet wie seit Jahrhunderten: Habemus papam – wir haben einen Papst.

Die größte weltumspannende Organisation mit den meisten Mitgliedern, die römisch-katholische Kirche, hat ein neues Oberhaupt. Faktisch gewann damit die gesamte Christenheit einen zumindest symbolischen Vorsitzenden, eine Instanz, an der sie sich in Ablehnung oder Zustimmung ausrichtet. Der 267. Nachfolger des Apostels Petrus, der Nachfolger auch von Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus heißt Robert Francis Prevost. Als Papst wird er sich Leo XIV. nennen.

Franziskus hatte sein Pontifikat mit einem „Guten Abend“ von der Loggia des Petersdoms begonnen. Schon damit zeigte der Jesuit und Argentinier, der sich als Papst vom „Ende der Welt“ sah, seinen Hang zur persönlichen Note und zur Exzentrik. Ein „Buona sera“ ist im römischen Zeremoniell nicht vorgesehen. Prevost sagte nun schlicht „Der Friede sei mit euch“. Prevost ist mit seinen 69 Jahren deutlich jünger, als Bergoglio es bei Amtsantritt war.

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