„Pakt für den Mittelmeerraum“: EU will Erasmus-Programm für Studenten aus Nah-Ost und Afrika ausweiten

vor 11 Monaten

„Pakt für den Mittelmeerraum“: EU will Erasmus-Programm für Studenten aus Nah-Ost und Afrika ausweiten
Bildquelle: Apollo News

Die Europäische Union plant, Studenten aus den südlichen Nachbarländern die Teilnahme am Erasmus-Austauschprogramm zu ermöglichen. Dies wurde am Donnerstag im Rahmen eines umfassenden Vorhabens zur Verstärkung der europäischen Präsenz im Mittelmeerraum bekannt gegeben. Die Integration von Studenten aus Nicht-EU-Staaten Afrikas sowie des Nahen Ostens ist dabei Bestandteil des „Pakts für den Mittelmeerraum“.

In diesem Zusammenhang ist auch eine Verdoppelung des EU-Budgets für diese Region auf 42 Milliarden Euro vorgesehen. Zu den Partnerländern im Mittelmeerraum zählen Algerien, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Palästina, Syrien und Tunesien. Mit diesem Schritt sollen Bildungsaustausch und Kooperation in der Region intensiver gefördert werden, um die Beziehungen zur EU zu vertiefen und die strategische Zusammenarbeit zu stärken, wie es am Donnerstag hieß.

In einer Mitteilung erläuterte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die drei zentralen Säulen des neuen Pakts für den Mittelmeerraum: Menschen, Wirtschaft sowie Sicherheit, Vorsorge und Migration.​ Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas betonte gegenüber der Presse, dass der Pakt mehr als hundert konkrete Projekte beinhaltet. Diese reichen von Initiativen zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur – wie dem Ausbau von 5G-Netzen und schnellerer mobiler Konnektivität.

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