Wie unerträglich ist Kant? Äußerst unerträglich. Das haben Studenten der Hochschule für Philosophie München (HFPH) festgestellt. Nichts, was verwundern sollte. Knackpunkt allerdings: Es handelte sich um einen Vortrag über Kant (und Thomas von Aquin), der nicht wegen seines Inhalts, sondern des Vortraghalters gecancelt wurde.
Unter dem Titel „Ist Gottes Existenz eine Sache der Vernunfterkenntnis?“ wollte Sebastian Ostritsch einen Vortrag über Gottesbeweise halten. Unerträglich für einige Protestler, die Ostritsch eine „gefährliche politische Agenda“ in einem Social-Media-Posting unterstellten. Für den kommenden Donnerstag, an dem der Philosophievortrag zu Kant und Aquin stattfinden sollte, bereiteten sie einen Gegenprotest vor.
Ostritsch, so lautete das „Framing“ der Studenten, sei ein „rechtsextremer Fundamentalist“. Tatsächlich ist Ostritsch Redakteur und Chef vom Dienst der renommierten katholischen Wochenzeitung Die Tagespost, eine der ältesten Nachkriegszeitungen im deutschsprachigen Raum, die Joseph Ratzinger einst als „unverzichtbar“ bezeichnet hat.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











