Laut Schweizer Medienrecherchen reisen ukrainische Flüchtlinge an den Osterfeiertagen wieder in großer Zahl zurück in ihr Heimatland. Busse von Zürich nach Kiew seien restlos ausgebucht, heißt es. Da die meisten der Ukrainer ohne Arbeitseinkommen seien, komme für ihre Osterferien der Schweizer Steuerzahler auf, ergaben Recherchen eines Schweizer Finanzportals.
Laut Beobachtungen von Sozialberatern soll es sich dabei keineswegs um Einzelfälle handeln. Vielmehr wiederhole sich das Phänomen regelmäßig – vor allem zu Ostern, an Weihnachten oder bei verlängerten Wochenenden. Dann sind Busverbindungen, insbesondere Flix-Busse von Zürich nach Kiew, so gut wie ausgebucht. Tickets gibt es schon ab circa 90 Euro. Die Nachfrage nach freien Plätzen übersteigt das Angebot deutlich, auch wenn es kaum offizielle Zahlen zur Häufigkeit und Finanzierung solcher Reisen gibt.
Derweil wächst in der Schweizer Bevölkerung der Unmut. In den Leserspalten Schweizer Medien sind Kommentare wie dieser zu lesen: „Während hier die Infrastruktur zerfällt in Richtung ukrainisches Niveau, importieren wir dauernd neue Ukrainer, die frisch-fröhlich und dank Schutzstatus ohne zu arbeiten die geschenkten Franken in Kiewer Shoppingcentern gleich wieder ausgeben. Ein Irrsinn sondergleichen.“
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