Orang-Utans auf Klassenfahrt: Affen-Rettungsstation zieht für den Dschungelunterricht um

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Orang-Utans auf Klassenfahrt: Affen-Rettungsstation zieht für den Dschungelunterricht um
Bildquelle: NiUS

Ein großer Umzug mit kleinen, pelzigen Hauptdarstellern: Auf der indonesischen Insel Borneo sind fast 250 Orang-Utans in ein neues Rettungszentrum verlegt worden. Der Standortwechsel war nötig geworden, da das bisherige Gelände des traditionsreichen Zentrums Nyaru Menteng künftig als Naherholungsgebiet dienen soll. In einer Mitteilung der Organisation BOS (Borneo Orangutan Survival) heißt es: „Das bedeutet viele menschliche Besucherinnen und Besucher – nicht ideal für ein Orang-Utan-Rehabilitationszentrum.“

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Die Nähe zu Menschen widerspricht dem Grundgedanken der Orang-Utan-Rehabilitation, bei der die Tiere lernen sollen, unabhängig von menschlichem Einfluss zu überleben. „Das wäre am alten Standort nicht mehr möglich gewesen“, so BOS. Der Vorsitzende der Stiftung, Jamartin Sihite, unterstreicht das Ziel des Projekts: „Mit der neuen und besseren Einrichtung hoffen wir, den Rehabilitationsprozess zu beschleunigen und die Orang-Utans bald wieder in ihren natürlichen Lebensraum zurückzubringen, wo sie ihre Rolle in der Natur erfüllen können.“

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