Die Linke ist auf 8,8 Prozent der Stimmen gekommen und hat in den letzten Wochen eine überraschende Aufholjagd hingelegt. Dafür verantwortlich war sicherlich auch ein Video der Bundestagsabgeordneten Heidi Reichinnek, wie sie im Bundestag eine Rede zur Abstimmung von CDU und AfD hielt. Generell war dieser Wahlkampf so stark wie nie zuvor auch vom Internet bestimmt. Ob Kanzlerkandidaten bei Twitch, QR-Codes auf Wahlplakaten oder KI-Fakes.
Doch auch Großdemonstrationen und deren Darstellung in den sozialen Medien spielten eine Rolle. Oft ging es im Wahlkampf eher um Inszenierung als um Inhalte. Die Union Stiftung lädt am Mittwoch, den 05. März, um 12 Uhr zu einem online Lunch-Talk ein, bei dem der Frage nachgegangen werden soll, was die politische Kommunikation für die Zukunft aus diesem Wahlkampf lernen kann. Welche Formate waren neu? Welche Kanäle waren entscheidend? Und was sind Ihre Gedanken dazu?
Die Veranstaltung wird am 05. März von 12 Uhr bis 13:30 Uhr nur via Zoom stattfinden. Es wird für einen besseren Überblick um vorherige Anmeldung zur Veranstaltung gebeten. Denn es ist geplant, dass die Teilnehmer sich mit dem Referenten austauschen und diskutieren. Um den zahlreichen Fragen über die Besonderheiten dieses Wahlkampfs nachzugehen, wurde Martin Fuchs als Referent eingeladen. Martin Fuchs ist Hamburger Wahlbeobachter und Kolumnist in der Fachzeitschrift „politik & kommunikation“.
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