Den Omas gegen Rechts Hannover wurde 2024 im Rahmen des Aktiv-Wettbewerbs der Bundeszentrale für politische Bildung ein mit 6.000 Euro dotierter Preis verliehen. Die Bundeszentrale ist dem Bundesinnenministerium unterstellt, das Preisgeld stammt somit aus Steuermitteln. Ausgezeichnet werden damit nach eigener Darstellung „jährlich erfolgreiche zivilgesellschaftliche Projekte, die das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen und damit die aktive Demokratie gestalten und Toleranz in der Gesellschaft fördern.“
„Das Projekt ‚Aktiv für Demokratie und Toleranz in jedem Alter‘ der Omas gegen Rechts aus Hannover in Niedersachsen umfasst die aktivistischen Aktivitäten und die Aufklärungsarbeit der Gruppe“, heißt es auf der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung anlässlich der Verleihung des Preises. Dabei werden die verschiedenen Formate, die „von Demonstrationen über Mahnwachen und Gesprächen in Bildungseinrichtungen bis hin zu Informationsständen“ reichen, positiv hervorgehoben. In der Praxis bedeutet dies vor allem, dass gegen die AfD demonstriert wird und für linke politische Ideen und Parteien mobilisiert wird.
Auch die „eigens erstellten Informationsmaterialien“ werden positiv erwähnt. In diesen Informationsmaterialien wird unter anderem vor der AfD gewarnt und für linke Politik geworben. In einem Flyer, der auf der Webseite der Omas gegen Rechts Nord, zu dem auch die Omas gegen Rechts Hannover gehören, veröffentlicht ist, wird beispielsweise erklärt, dass die AfD frauenfeindlich sei. „Frauen sollen zurück an den Herd und viele deutsche Kinder kriegen“, heißt es in dem Flyer.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











