Er ist einer der erfolgreichsten Comedians. Er lebt in Köln, kann sich aber auch vorstellen, auszuwandern. Er glaubt, Stefan Raab sei erledigt, das Fernsehen bald auch. Er ist Unternehmer und kritischer Bürger. Oliver Pocher nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es um den Zustand der Medienlandschaft, aber auch den des Landes geht.
In der aktuellen Folge des Podcasts „Tomorrow – Business. Stars. Lifestyle“ von GQ-Chefredakteur Tom Junkersdorf rechnet er mit der deutschen Politik ab – und das ist erst der erste Teil:
„Jetzt geht’s wirklich rapide in die falsche Richtung, und es ist interessant, wo das Ganze aufhört. Ich glaube, es muss richtig knallen und scheppern, dass die Leute hier aufwachen und auch merken, dass sich Sachen hier ändern. Es wird ja immer noch gelabert und Bürokratieabbau und hier und da, und Bürgergeld wird jetzt Twix und dann Raider, und danach heißt es wieder Hartz 4. Es funktioniert nicht so, dieses System. Entweder machst du Bürokratieabbau oder halt nicht. Es wird richtig knallen, und wir sind auf dem besten Weg.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











