Ohne Angabe von Gründen: Fyrst-Bank kündigt Bargeld-Verfechter Stützle das Konto

vor 5 Monaten

Ohne Angabe von Gründen: Fyrst-Bank kündigt Bargeld-Verfechter Stützle das Konto
Bildquelle: Apollo News

Dem Bargeld-Experten Hansjörg Stützle wurde sein Konto bei der Fyrst-Bank gekündigt, das er seit fünf Jahren für seinen Einsatz für den Erhalt des Bargelds nutzt. Im Gespräch mit Apollo News sagte Stützle, dass ihm das Konto „ohne Begründung gekündigt“ wurde. Er habe weder einen Kontokorrentkredit gehabt, noch habe es Vorkommnisse gegeben, die eine Kontokündigung rechtfertigen würden.

Die Fyrst-Bank bezieht sich laut Stützle bei der Kündigung lediglich auf ihre AGB. Die Kündigungsfrist für sein Konto liegt bei den gesetzlich eingeräumten zwei Monaten. Stützle möchte rechtlich nicht gegen die Kündigung vorgehen: „Aus meiner Sicht dürfen private Banken im Rahmen der Marktwirtschaft das machen – sie können sich auf ihre AGBs beziehen, auch wenn es für Betroffene schwierig ist, weil man gegebenenfalls kurzfristig vom Zahlungsverkehr abgeschnitten werden kann.“ Wie er gegenüber Apollo News berichtet, hat er bereits für einen solchen Fall Vorbereitungen getroffen und besitzt Konten bei mehreren Banken.

Zukünftig wird Stützle für seinen Einsatz zur Beibehaltung des Bargelds ein Konto bei einer Sparkasse nutzen. Seine Hoffnung ist, dass ihm bei der Sparkasse nicht so einfach gekündigt werden kann, weil Sparkassen einen öffentlichen Auftrag erfüllen: „Aus meiner Sicht kann die Sparkasse nicht kündigen, wenn es keine entsprechenden Vorfälle gibt.“

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