Nach einem offenen Aufstand in der Unions-Fraktion gegen Kanzler Friedrich Merz (CDU) hat der Deutsche Bundestag die für Freitag (11. Juli) geplanten Wahlen von drei neuen Richtern am Bundesverfassungsgericht, darunter die besonders umstrittene ultralinke SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf, vertagt.
Für einen entsprechenden Absetzungsantrag von der Tagesordnung stimmten die Kartellfraktionen von CDU/CSU, SPD, „Grüne“ und Linke. Die AfD wollte die Union zwingen, Farbe zu bekennen und stimmte dagegen. Vorausgegangen war am Morgen eine turbulente Sondersitzung der Unions-Fraktion. Merz hatte ausdrücklich für Brosius Gersdorf geworben, obwohl die Potsdamer Rechtsprofessorin ungeborenen Kindern die Menschenwürde abspricht – und das bis kurz vor der Geburt. Eine rheinland-pfälzische CDU-Abgeordnete sagte dem Deutschland-Kurier am Rande der Sitzung: „Wenn wir diese Frau wählen, brauchen wir uns in unseren katholischen Wahlkreisen nicht mehr blicken zu lassen.“
Bernd Baumann (AfD) sieht „absolute Instabilität dieser Regierung“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











