Die Antisemitismus-Meldestelle der Israelitischen Kultusgemeinde Wien hat für das Jahr 2025 insgesamt 1.532 antisemitische Vorfälle in Österreich dokumentiert. Die Zahlen beziehen sich nicht nur auf Wien, sondern auf ganz Österreich. Im Vergleich zum Jahr 2024 mit 1.520 Fällen blieb die Zahl damit nahezu unverändert auf hohem Niveau.
Besonders auffällig ist die ideologische Einordnung der Vorfälle. Die größte eindeutig ausgewiesene Kategorie ist „Links“ mit 433 Fällen, das entspricht 28,3 Prozent. Dahinter folgen 416 Fälle, die keinem ideologischen Hintergrund zugeordnet werden konnten. 375 Fälle, also 24,5 Prozent, werden als „muslimisch“ eingeordnet. Rechte Vorfälle machen mit 308 Fällen 20,1 Prozent aus. Damit summieren sich linke und muslimische Hintergründe zusammen auf 808 Fälle und damit auf mehr als die Hälfte aller dokumentierten antisemitischen Vorfälle.
(Quelle: antisemitismus-meldestelle.at)
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











