Das ÖRR-System der Zwangsgebühren wird immer fragwürdiger

vor 11 Monaten

Das ÖRR-System der Zwangsgebühren wird immer fragwürdiger
Bildquelle: Tichys Einblick

Früher, 1972 bis 2012, hieß die Einrichtung, die die Zwangsgebühren für ARD, ZDF und DLF einkassierte „GEZ“: Gebühren-Einzugs-Zentrale. Das war noch ein halbwegs ehrlicher Name. Seither heißt dieselbe Stelle „Beitragsservice“. Das ist Big-Brother-Orwell-Diktion. Denn mit Service hat eine Zwangsgebühr rein gar nichts zu tun. Ganz Schlaue möchten die Zwangsgebühr gar am liebsten in „Demokratieabgabe“ umbenennen. Nach dem Motto: „Unsere tägliche Gehirnwäsche gebt uns heute! Wir löhnen liebend gerne dafür!“: Jährlich mehr als 9 Milliarden, tagtäglich 23 Millionen Euro. Auf dass wir begeistert erleben dürfen, wie die Hayalis, Böhmermanns, Restles, Reschkes und Karl-Eduard-von-Schnitzler-Epigonal-Imitate „unsere Demokratie“ retten.

Das kost’ was, zumal ja die elf ÖRR-Intendanten zum Teil mehr als 400.000 Euro und sogenannte Moderatoren bis 700.000 Euro Jahresgage kassieren. Da ist trotz 9 Milliarden bald Ende der Fahnenstange erreicht, zumal immer mehr Zwangsgebühren-Beglückte sich weigern, für ihre Gehirnwäsche zu zahlen. Es dürften mittlerweile rund 3,2 Millionen Nichtzahler sein. Das ist in etwa jeder zehnte „Zahlungspflichtige“, der nicht zahlt oder nicht zahlen kann: aus Trotz oder mangels Finanzkraft.

Und nun das: Die Plattform „Beitragsstopper“ hat bislang unwidersprochen aufgedeckt: Ohne gültigen Titel eines Gerichts oder einer Behörde hat der „Beitragsservice“ via Kontopfändungen und Gerichtsvollzieher Hunderttausende Verfahren rechtswidrig und vor allem mit Hilfe subalterner Kommunen durchgezogen.

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