OB-Kandidaten in Münster wollen „demokratischen Wahlkampf ohne die AfD“

vor 12 Monaten

OB-Kandidaten in Münster wollen „demokratischen Wahlkampf ohne die AfD“
Bildquelle: Apollo News

Mitte September werden in Münster der Stadtrat und das Amt des Oberbürgermeisters neu gewählt. In einer gemeinsamen, am Montag veröffentlichten, Erklärung haben sich nun sieben der insgesamt acht OB-Kandidaten „zu einem demokratischen Wahlkampf ohne Beteiligung der AfD bekannt“, wie es in dem Text wörtlich heißt.

Zu den Unterzeichnern der Erklärung gehören die Kandidaten von Volt, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, ÖDP, Die PARTEI sowie der Internationalen Demokratischen Liste. Einzig der CDU-Bewerber für das höchste Amt der Stadt hat die Erklärung nicht mitunterzeichnet.

Ziel des AfD-Ausschlusses sei es, der Partei „keine Bühne“ zu bieten und sie konsequent vom politischen Diskurs im Rahmen des Wahlkampfes fernzuhalten. Die AfD, die zwar zur Stadtratswahl in Münster antritt, hat allerdings gar keinen eigenen Oberbürgermeisterkandidaten aufgestellt, der von Wahlkampfveranstaltungen ausgeschlossen werden könnte. Da die Frist zur Einreichung von Kandidaten seit über einer Woche abgelaufen ist, steht bereits fest, dass die Partei nicht auf dem Stimmzettel für die OB-Wahl im September auftauchen wird. Ungeachtet dessen haben sieben der acht Bewerber jetzt angekündigt, „an keiner Veranstaltung in Münster teilnehmen“ zu wollen, „zu der mögliche AfD-Kandidatinnen und -Kandidaten eingeladen sind.“

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