Donald Trump ist am Montag offiziell in sein Präsidialamt eingeführt worden. Das ZDF begleitete das feierliche Geschehen live aus Washington. Mit dabei: USA-Kommentator Elmar Theveßen, der sich stets als notorischer Trump-Hasser präsentiert. Im Anschluss an Trumps Rede suchte Theveßen nach Indizien für angeblichen Autoritarismus Trumps.
Theveßen sagte: „Jetzt ist die entscheidende Frage: Hält er das ein, was er vorhin auch versprochen hat: sich an die Verfassung und die Rechtsstaatlichkeit zu halten, weil das ein oder andere, was er angekündigt hat, widerspricht momentan geltendem Recht und müsste dann erst geändert werden.“ Nach Beispielen gefragt, nennt er die faktisch korrekte Auffassung, der zufolge es beim Menschen nur zwei Geschlechter gibt: „Wenn man sagt: ‚Es gibt nur noch zwei Geschlechter. Punkt.‘ Das widerspricht: All men are created equal. Alle Menschen sind gleich.“
Trump hatte in seiner Rede angekündigt, die Identitätspolitik der alten Regierung zu beenden, die die Kategorien „Geschlecht“ und „Rasse“, so Trump, in „sämtliche Aspekte des öffentlichen und privaten Lebens“ einfügte. Trump nannte diese Politik „Social Engineering“ und erklärte, der Staat trete so als Architekt der Gesellschaft auf.
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