Der Verband der Freien Ärzteschaft droht damit, dass die Anzahl der Behandlungsstunden für gesetzlich versicherte Patienten reduziert werden könnte, wenn Gesundheitsministerin Nina Warken ihre Reformpläne wie angekündigt umsetzt. Einer der Reformvorschläge sieht vor, dass Ärzte für Leistungen wie offene Sprechstunden keine Bezahlung außerhalb des gedeckelten Honorars mehr erhalten.
Die geplanten Einsparungen würden dazu führen, dass viele Ärzte ihre Behandlungszeit für gesetzlich Versicherte auf die wöchentliche Mindestdauer von 20 Stunden reduzieren und wieder vermehrt privat Versicherte behandeln würden, so der Vorsitzende Wieland Dietrich in einer Pressemitteilung.
Wieland kritisiert, dass diese möglichen Folgen weder von der Gesundheitsministerin noch von den Krankenkassen offen kommuniziert würden. Wenn die Einsparung „von politischer Seite so umgesetzt wird, nehmen Wartezeiten und bereits mittelfristig auch der Ärzte- und Praxis-Mangel unweigerlich zu.“
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











