Sie haben alles versucht, um uns diese Monate kaputtzumachen – übertriebene Hitzewarnungen, Klima-Angst, zu heiß, zu kalt, zu wenig Regen, zu viel Regen.Nun ist der Sommer vorbei – und ich möchte sagen: Nun ade, du schöner Sommer, wir werden dich vermissen. Oder, wie Hölderlin dichtete:
Geh unter, schöne Sonne, sie achtetenNur wenig dein, sie kannten dich, Heilige, nicht,Denn mühelos und stille bist duÜber den Mühsamen aufgegangen.
Etwas handfester formuliert: Was immer der vergangene Sommer brachte – irgendwie war es nie allen recht. Ich habe hier keine Lust, Sie mit Statistiken zu langweilen. Nur so viel: In einer Woche im Juni gab es ein paar schöne Tage. Und gleich folgte eine Welle von Hitzewarnungen. „Die Wetterkarten der Tagesschau“, schreibt die Welt, „waren schon bei Werten von 28, 29 Grad im tiefsten Alarmrot eingefärbt, während dieselben Karten 2005 noch Regionen mit 34 Grad in strahlendem Sonnengelb präsentierten.“
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